AT: Wien: Jugendliche wollen “deutliches ökumenisches Zeichen” setzen

Plakat Jugendkreuzwegjpg AT: Wien: Jugendliche wollen deutliches ökumenisches Zeichen setzen

Jugendkreuzweg. ©Ökumenischer Jugendrat

Unter dem Motto “Dein Name. Christen auf dem Weg” findet am Freitag, 23. März, wieder der traditionelle ökumenische Jugendkreuzweg durch die Wiener Innenstadt statt. Ausgangspunkt ist um 18 Uhr bei der Lutherischen Stadtkirche (Dorotheergasse 18). Die Route führt durch die Innenstadt (Graben) über den Ring (Parlament und Universität) hinaus bis in den 18. Bezirk, wo bei der Lutherkirche (Martinstraße 25) der Schlusspunkt gesetzt wird. Man wolle mit dem Kreuzweg ein “deutliches ökumenisches Zeichen der Jugend in Wien” setzen, so Sylvia Lang, Vorsitzende des Ökumenischen Jugendrates, im “Studio Omega”-Gespräch.

Vorbereitet wurde der Kreuzweg von Jugendlichen der altkatholischen, baptistischen, evangelischen, evangelisch-methodistischen, neuapostolischen und katholischen Kirche.

Material

Web: Ökumenischer Jugendrat

Jugendliche für das Anliegen der Ökumene zu gewinnen sei nicht einfach, räumte Lang ein. Notwendig sei in einem ersten Schritt, dass die Jugendlichen in ihrer eigenen Kirche beheimatet sind. Aus einer solchen gefestigten Position heraus könne dann der “Blick über den Tellerrand der eigenen Kirche hinaus” gelingen. Wer einmal vom “ökumenischen Bazillus” erfasst sei, bleibe auch dabei, so Lang.

Der Ökumenische Jugendrat in Österreich besteht seit 1958. Ihm gehören die Katholische Jugend und Jungschar, die Evangelische Jugend A.B. und H.B., die Methodistische Jugend, die Baptistische Jugend, die Altkatholische Jugend, die Syrisch-Orthodoxe Jugend der Verein Grenzenlos und die Evangelische Hochschulgemeinde an. Beobachterin ist die Neuapostolische Jugend.