Welt/D: Mindestens 19.000 Menschen obdachlos

Philippinen. CC/Wikimedia Commons/TUBS.

Regenfälle auf den Philippinen: 15.000 Euro Soforthilfe – Lage noch unübersichtlich

Heftige Regenfälle haben in den vergangen Tagen auf den Philippinen zu massiven Überschwemmungen geführt. Mehr als 15 Menschen kamen dabei ums Leben und mindestens 19.000 wurden obdachlos. Betroffen sind vor allem Metro Manila sowie mindestens fünf umliegende Provinzen. Um den Opfern der Überschwemmungen zu helfen, haben die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR), die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) sowie die Vereinte Evangelische Mission (VEM) ihrer Mitglieds- und Partnerkirche, der Vereinigten Kirche Christi in den Philippinen (UCCP), je 5.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt.

Während erste Hilfs- und Rettungsaktionen der UCCP bereits angelaufen sind, halten anhaltende Regenfälle vor allem die Menschen in den Armutsvierteln in Atem. »Das Ausmaß der Überschwemmungen erinnert an die Katastrophe von 2009«, sagte UCCP-Generalsekretär Reuel Norman Marigza. Damals hatte der Sturm „Ondoy“ breitflächige Zerstörung verursacht. Bischof Marigza bittet die eigenen Mitglieder und internationale Organisationen um Unterstützung.

Web: www.vemission.org

Die Philippinen werden derzeit von einer Reihe von Naturkatastrophen erschüttert. Bereits im Dezember hatten schwere Überschwemmungen auf der Insel Mindanao mehr als tausend Menschen das Leben gekostet.

Die UCCP ist eine Mitgliedskirche der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Die VEM ist eine Gemeinschaft von 34 Kirchen in Afrika, Asien und Deutschland und den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Die VEM verfolgt traditionell und konsequent ein ganzheitliches Missionsverständnis. Zur Verkündigung des Evangeliums gehört auch, die Lebensumstände notleidender Menschen zu verbessern und für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.